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Brennstoffzellen-Heizgeräte - wechseln und profitieren

Brennstoffzellen-Heizgeräte sind sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heiz-Systemen
Brennstoffzellen-Heizgeräte sind sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heiz-Systemen
Foto: epr / Viessmann
Während als stromerzeugende Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern hierzulande vor allem Geräte unter Nutzung von Erdgas als sogenannte KWK-Systeme (Kraft-Wärme-Kopplung) in den Markt eingeführt werden, sind in Japan bereits zehntausendfach Brennstoffzellenheizungen im Einsatz. Dabei können diese Anlagen sowohl in ökonomischer als auch ökologischer Hinsicht eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heiz-Systemen darstellen, denn sie erzielen eine deutlich höhere Effizienz. Dadurch verringern sie die Energiekosten im Haushalt und reduzieren folglich den CO2-Ausstoß. Außerdem wird der Einbau einer Brennstoffzellenheizung staatlich gefördert. Besonders attraktiv: Für eine Vitovalor 300-P von Viessmann erhalten Hausbesitzer zusätzlich einen leistungsabhängigen Betrag von 3.600 Euro.

Mit Vitovalor 300-P wurde die erste serienmäßig produzierte Brennstoffzellenheizung in den europäischen Markt eingeführt. Das innovative System erzeugt gleichzeitig und mit hoher Effizienz Strom und Wärme für die Versorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Mit dem Label A++ ist es in die höchste Energieeffizienzklasse eingestuft. Den Einbau des Brennstoffzellen-Heizgeräts fördert das Bundeswirtschaftsministerium jetzt mit besonders attraktiven Zuschüssen. Zusätzlich zum Grundbetrag von 5.700 Euro wird für Vitovalor 300-P ein leistungsabhängiger Betrag von 3.600 Euro gezahlt.

Die Anschaffung wird so mit insgesamt 9.300 Euro unterstützt. Darüber hinaus erhalten Betreiber nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom 8 Cent und für selbst verbrauchten Strom 4 Cent. Das Mikro-KWK-System spart im Vergleich zur ungekoppelten Wärmeerzeugung und dem Bezug von üblichem Netzstrom bis zu 40 Prozent Energiekosten ein und reduziert die CO2-Emissionen um rund 50 Prozent.

Im Tagesverlauf werden bis zu 15 Kilowattstunden Strom produziert. Damit kann ein Großteil des Bedarfs im Haushalt gedeckt werden. Entsprechend erhöht sich die Unabhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung. Die bei der Stromerzeugung in der Brennstoffzelle gleichzeitig anfallende Wärme wird der Heizung oder Trinkwassererwärmung zugeführt. Bei höherem Wärmebedarf schaltet sich der integrierte Gas-Brennwertkessel automatisch hinzu.

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