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Schnecken im Garten

Weg damit - ganz ohne Gift!

Nacktschnecken können im Garten wahrlich zur Plage werden
Nacktschnecken können im Garten wahrlich zur Plage werden
Foto: Gina Sanders / Fotolia
Feuchtigkeit, Schatten und regnerisches Wetter stellen perfekte Bedingungen für die ungewollten Besucher im Garten dar. Die Spanische Wegschnecke - auch als Nacktschnecke bekannt - trifft man in deutschen Gärten am häufigsten an. Die schleimigen Tiere fühlen sich besonders in Nutzgärten wohl und machen sich gerne über junge Gemüsepflanzen her. Wer den Schneckenbefall aktiv bekämpfen, aber nicht zu chemischen Produkten greifen möchte, für den haben wir folgende Tipps zusammengestellt.

Sammle die Weichtiere regelmäßig ein. Es gibt spezielle Schneckenzangen, um das Aufsammeln mit der bloßen Hand zu vermeiden. In den frühen Morgenstunden und am späten Abend sind die meisten Schnecken anzutreffen.

Lege in regelmäßigen Abständen alte Bretter in dein Beet. Die vorwiegend nachtaktiven Schnecken, halten sich tagsüber gerne an dunklen und feuchten Orten auf und verstecken sich unter den Brettern. So kannst du kannst sie alle paar Tage in Ruhe einsammeln.

Baue Schneckenfallen in Form eines Kartons aus Styropor. Schneide in beide Seiten des Kartons daumengroße Löcher und lege Gemüsereste hinein. Stelle diese Fallen unter Büschen auf. Tägliche Kontrolle und Standortwechsel der Fallen bringen den größten Erfolg.

Streue Kaffee, Sägespäne oder Kalk um deine Pflanzen. Dies schreckt Schnecken ab - jedoch nur bis zum nächsten Regen.

Alternativ kannst du Lockpflanzen wie Tagetes und Senf im Garten pflanzen. So kannst du die Schnecken an einzelnen Orten konzentrieren, um ein einfaches Aufsammeln zu ermöglichen.

Das beliebte Hausmittel des „Bierbechers“ ist beim näheren Hinsehen wenig hilfreich. Der starke Biergeruch lockt eher zusätzliche Schnecken aus den Nachbargärten an. Und die meisten Schnecken fallen nicht in den Becher, sondern freuen sich über eine weitere Nahrungsquelle.

Es bringt nichts, die ungewollten Gäste einzusammeln und an anderer Stelle in deinem Garten auszusetzen. Bring Sie lieber zum Waldrand oder auf eine Wiese. Dort dienen sie als Futter für ihre natürlichen Fressfeinde.

Du kannst den natürlichen Fressfeinden - Igel, Spitzmaus und Erdkröte - auch Unterschlupf in deinem Garten bieten. So werden die Schnecken von ganz alleine und auf natürliche Art weniger.

Falls du einen weitläufigen Garten besitzt und diesen mit einem Zaun begrenzt, kannst du dir auch Enten und Hühner anschaffen. Sie lieben Schnecken und verteidigen dein Grün.

Aber Achtung: Lass Weinbergschnecken in deinem Garten! Sie sind nicht nur schön, sondern sie fressen auch die Eier der Nacktschnecken und stehen unter Naturschutz.

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